Esther Grunemann verändert mit Veranstaltungen das Bewusstsein

Mein Name ist Esther Grunemann, ich  wohne in Freiburg im Breisgau und benutze seit Kindheit an einen Rollstuhl. Als langjährige Freiburger Beauftragte für Menschen mit Behinderung und langjährige Vorsitzende des Behindertenbeirats habe ich mich über viele Jahre für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt. Dabei habe ich über den Tellerrand meiner körperlichen Behinderung hinaus viel dazu gelernt, was die Bedarfe für blinde und sehbehinderte Menschen, aber auch die der Menschen mit Lernbehinderung anbetrifft.

Ich habe diverse Veranstaltungen zum Thema Teilhabe, Barrierefreiheit und Euthanasie im Dritten Reich vorbereitet und durchgeführt. Von Beruf bin ich Lehrerin und Sozialpädagogin. Seit Langem arbeite in einem ambulanten Hilfsdienst für Menschen mit Behinderung und auch als Lehrerin für Heilerziehungspflege. Da ich gut vernetzt und informiert bin über das, was in der Stadt Freiburg in Bezug auf Inklusion läuft, aber auch über das, was eben nicht gut läuft, fallen mir viele Projekte ein, die ich durchführen könnte:

Die Umsetzung des Artikel 19 der UN Behindertenrechtskonvention möchte ich begleiten. Keine stationäre Wohnform darf jemand mit Behinderung aus Kostengründen aufgezwungen werden! Dafür setze ich mich in Freiburg ein.

Um sich besser gegen Beschränkungen der Selbstbestimmung wehren und seine Stärken erkennen zu können, werde ich   eine Empowermentschulung durchführen.

Artikel 27 der UN-Be­hin­der­ten­rechts­kon­ven­tion beschreibt das Recht behinderter Menschen auf Arbeit auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen. Dieses Recht auf Arbeit schließt die Möglichkeit ein, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die frei gewählt oder frei angenommen wird. Hier möchte ich versuchen 1 - 2 Menschen mit Behinderung auf dem 1. Arbeitsmarkt unterzubringen.

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