Gesundheitsdienstleistungen ohne Barrierefreiheit?

Porträt von Barbara Stötzer-Manderscheid (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat die geplante Neuregelung von Zulassungsempfehlungen für Leistungserbringer von Heilmitteln als unzureichend kritisiert: „Die Absicht des GKV-Spitzenverbandes, diese Zulassungsbedingungen zu vereinheitlichen und eine qualitätsgesicherte Versorgung mit Heilmitteln zu gewährleisten, sind nur im Grundsatz zu begrüßen“, so Barbara Stötzer-Manderscheid, gesundheitspolitische Sprecherin der ISL. „Die geplanten Änderungen sind aus unserer Sicht jedoch vollkommen unzureichend, da sie sich nicht an den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention orientieren und Menschen mit Behinderungen nicht ausreichend einbeziehen.“

Weiterlesen: Gesundheitsdienstleistungen ohne Barrierefreiheit?

ISL kritisiert Entwurf zum Versorgungsgesetz

Porträt von Sigrid Arnade (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat im Rahmen einer Verbändeanhörung in Berlin den Entwurf für ein Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung als „unzureichend, nicht an der UN-Behindertenrechtskonvention orientiert und als Verstoß gegen geltendes Recht“ kritisiert.
„Ich finde ich es absolut unverständlich, dass in einem brandneuen Gesetzesvorhaben keinerlei Bezug zur UN-Konvention hergestellt wird!“, betonte die ISL-Geschäftsführerin, Dr. Sigrid Arnade.

Weiterlesen: ISL kritisiert Entwurf zum Versorgungsgesetz

ISL entwickelt Fortbildungsplan für Ärzteschaft

Porträt von Eileen Moritz (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat einen modellhaft angelegten Fortbildungsplan „zur Sensibilisierung von ÄrztInnen für einen barrierefreien Praxisalltag“ erstellt. Hintergrund ist die Tatsache, dass mangelnde Barrierefreiheit den Zugang zu Arztpraxen vielfach erschwert. „Damit ist aber nicht nur die bauliche Barrierefreiheit gemeint“, betont Eileen Moritz, Referentin der ISL. „Viele Menschen mit Behinderungen berichten uns von der unsicheren oder gar ablehnenden Haltung mancher ÄrztInnen ihnen gegenüber. Solche kommunikativen Barrieren zeigen sich beispielsweise im Umgang von ÄrztInnen mit blinden und gehörlosen Frauen und Männern oder im Kontakt mit Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen.“

Weiterlesen: ISL entwickelt Fortbildungsplan für Ärzteschaft

Zugang zu Heilmitteln soll erleichtert werden

Porträt von Barbara Stötzer-Manderscheid (c) ISL e.V.Als einen Schritt in die richtige Richtung hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie bezeichnet, die vom Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nach langjährigen Forderungen der Betroffenen am 20. Januar 2011 beschlossen wurde.  Die bisherige Regelung sah vor, dass auch bei wiederholten und langfristig notwendigen Verordnungen, etwa zur Krankengymnastik, zur Atemtherapie oder zur Sprachtherapie immer wieder eine besondere ärztliche Begründung mit prognostischer Einschätzung des Gesundheitszustandes eingeholt werden musste.

Weiterlesen: Zugang zu Heilmitteln soll erleichtert werden

AMNOG: Dieses Gesetz schadet Ihrer Gesundheit!

Ein Porträt von Sigrid Arnade (c) ISL e.V.In einem Brief an die CDU/CSU- und FDP-Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses warnt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland – ISL davor, das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) in der vorliegenden Form zu verabschieden. Die ISL-Geschäftsführerin, Sigrid Arnade, kritisiert, dass mit dem AMNOG gründliche Prüfungen von Medikamenten auf ihren therapeutischen Nutzen abgeschafft werden. Vorgesehen sei außerdem, viele Medikamente ohne jegliche Nutzenprüfung zuzulassen.

Weiterlesen: AMNOG: Dieses Gesetz schadet Ihrer Gesundheit!

Rösler definiert Solidarität neu: Wer viel hat, soll weniger zahlen!

Ein Porträt von Barbara Stötzer-Manderscheid (c) ISL e.V.Der von Bundesgesundheitsminister Rösler vorgelegte „Referentenentwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-FinG) ist bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) auf scharfe Kritik gestoßen: „Dieser Name ist ein Hohn,“ kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der ISL, Barbara Stötzer-Manderscheid, den Entwurf. „Offen, wenn auch nicht mit lautem Glockenschlag, läutet Minister Rösler damit den Systemwechsel ein – weg von einer solidarisch finanzierten Krankenversicherung hin zur mehr Privatisierung.“

Weiterlesen: Rösler definiert Solidarität neu: Wer viel hat, soll weniger zahlen!

ISL legt Positionspapier zur Gesundheitspolitik vor

Ein Porträt von Eilen Moritz (c) ISL e.V.Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL unterstützt das Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ (www.stoppauschale.de) des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), das am 27. April erstmals an die Öffentlichkeit geht: „Die Kopfpauschale wird die bestehenden Benachteiligungen behinderter Menschen im Gesundheitssystem verschärfen“ befürchtet ISL-Referentin Eileen Moritz.

Weiterlesen: ISL legt Positionspapier zur Gesundheitspolitik vor

Krankenkassenzusatzbeitrag: Behinderte Menschen doppelt betroffen

Ein Portät von Sigrid Arnade (c) H.- Günter HeidenDie Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat den von vielen Kassen angekündigten Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat ab Februar 2010 heftig kritisiert: „Bereits in der Vergangenheit wurden Frauen und  Männer mit Behinderung, die häufig mit einem niedrigen Einkommen leben müssen, durch Zuzahlungen bei Heil- und Hilfsmitteln zur Kasse gebeten. Nun sind sie durch den neuen Zusatzbeitrag doppelt betroffen“ betont ISL-Geschäftsführerin Sigrid Arnade.

Weiterlesen: Krankenkassenzusatzbeitrag: Behinderte Menschen doppelt betroffen