ISL legt Positionspapier zur Gesundheitspolitik vor

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL unterstützt das Aktionsbündnis Köpfe gegen Kopfpauschale des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), das am 27. April erstmals an die Öffentlichkeit geht: Die Kopfpauschale wird die bestehenden Benachteiligungen behinderter Menschen im Gesundheitssystem verschärfen befürchtet ISL-Referentin Eileen Moritz.

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Behinderte Menschen bei Entwicklungszusammenarbeit einbeziehen!

Foto von Dinah Radtke-DPI (c) ISL e.V.Wir haben uns darauf verständigt, dass das Thema der Entwicklungszusammenarbeit im bundesweiten Aktionsplan zur Behindertenrechtskonvention verankert werden soll. Dieses Ergebnis berichtet Dinah Radtke, Sprecherin für internationale Zusammenarbeit der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL), nach einer Fachkonferenz in Bonn.

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Sonder-Stadtteile auflösen - neue Wohnangebote entwickeln - UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen!

Der Sonderstadtteil Bremen-Friedehorst, in dem viele behinderte und pflegebedürftige Menschen in Wohnheimen leben, muss aufgelöst werden. Dazu soll ein nachhaltiges Konzept für eine veränderte Nutzung bis 2020 innerhalb von 12 Monaten in Zusammenarbeit mit allen Betroffenen entwickelt werden. Diese Forderungen haben Selbstbestimmt Leben Bremen e.V. und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) zum europaweiten Protesttag gegen die Diskriminierung behinderter Menschen am 5. Mai erhoben.

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Neues Zentrum für selbstbestimmtes Leben im Landkreis Konstanz

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.(ISL) hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Regensburg beschlossen, den Verein Selbstbestimmt Leben e.V. Landkreis Konstanz als neues Mitglied aufzunehmen. Damit gibt es nun auch in der Bodenseeregion von Baden-Württemberg einen Ansprechpartner vor Ort, wenn es um Peer-Beratung, Beratung zum Persönlichen Budget oder den Abbau von Barrieren geht. Die Kontaktfrau ist Britta Schade.

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Rechtsanspruch auf gleichgeschlechtliche Pflege als Sofortmaßnahme!

Um sexuellem Missbrauch wirksam vorzubeugen, muss als Sofortmaßnahme ein Rechtsanspruch auf gleichgeschlechtliche Pflege verankert werden. Das fordert die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade. Dieses Thema müsse auch am Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch diskutiert werden. In diesem Zusammenhang begrüßt Arnade die Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, der sich dem Vernehmen nach mit der Forderung nach der Beteiligung von Menschen mit Behinderungen am Runden Tisch im Familienministerium durchsetzen konnte.

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DB verweigert den Einstieg in ICE

Wenn sich Bahnkunden mit Rollstuhl auf die Reise machen, ist ein hoher Adrenalinspiegel garantiert, denn wie die Reise verläuft, steht immer in den Sternen. Soweit, so bekannt, so schlecht. Am Abend des 8. Mai 2010 erlebte ISL-Referentin Eileen Moritz jedoch einen unglaublichen Fall von Diskriminierung, der den Fällen gleicht, in denen in jüngster Zeit hartleibige Bahn-Mitarbeiter Kinder aus dem Zug gewiesen hatten.

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Sparliste der Bayerischen Kommunen ist Aufruf zu Menschenrechtsverletzungen

Der Sprecher für persönliche Assistenz und Persönliche Budgets der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland in Deutschland (ISL), Andreas Vega, hat die Einsparvorschläge der bayerischen Städte, Landkreise und Gemeinden scharf kritisiert: Es ist unerträglich, dass nach einem guten Jahr der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen bayerische Politiker offen zu Menschenrechtsverletzungen aufrufen!

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Bewusstseinsbildung muss wichtiger Punkt im Aktionsplan sein

Koenigs-Arnade-Moritz (c) ISL .e.V.Die Bewusstseinsbildung und die Aufklärung zur UN-Behindertenrechtskonvention müssen im Aktionsplan der Bundesregierung eine zentrale Stelle einnehmen. Darin stimmten Tom Koenigs (Bündnis90/Die Grünen), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und die Delegation der ISL-Bundesgeschäftsstelle bei ihrem Treffen in Berlin überein.

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Budget in Belgien: Wissenschaftliche Studien oder Einfordern von Menschenrechten?

Im Rahmen einer internationalen Konferenz in Gent/Belgien wurde das Thema Selbstbestimmt Leben durch Persönliches Budget (Independent Living through direct payments) diskutiert. Eingeladen hatte das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Belgien (Expertise Centre Independent Living) und ENIL (European Network on Independent Living).

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ISL verlangt Stopp für Zusatzprämie

Einen sofortigen Stopp der Kopfpauschale in neuem Gewand hat die gesundheitspolitische Sprecherin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL, Barbara Stötzer-Manderscheid, gefordert.

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Menschenwürde ist teilbar!

 

Ein Porträt von Christian Judith (c) k-produktion

Ein persönlicher Kommentar von Christian Judith, bioethischer Sprecher der ISL e.V. zur Entscheidung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Präimplantationsdisgnostik (PID).

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